Bachwolf von Schenemar, DASISTAL


Bachwolf von Schenemar, DASISTAL

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„Dasistal“ – der Assoziationshof, der den Titel dieses Gedichtbändchens aus der Feder des imaginären Autors Bachwolf von Schenemar umgibt, eröffnet reichlichen Spielraum. Verbirgt sich dahinter ein Ort (Dasis-Tal), eine im Orient beheimatete Person, ein rätselhaftes Mineral, ein im Unterschied zum Prinzipal rein phantastisches Register des Orgelinstruments oder eine heimliche Hommage, vielleicht an Parzival? Auch an „Distal“ – von lat. distare – läßt der Titel denken, mithin an etwas, das von der (ja auch metaphorisch zu verstehenden) Körpermitte entfernt liegt – oder im Sinne der Deixis dem Reden über eine dritte Person entspricht. „Kristall“ klingt des weiteren darin an. Und wenn der Titel gleichwohl dessen Eigenschaft der Transparenz verweigert, tut sich wiederum eine neue Spur auf: „Das ist all“. Alles, was es für Bachwolf über die Welt von seinem distanten Blickwinkel aus zu sagen gab?

Georg Maag, geb. 1953 in Nürnberg, lehrt – nach erfolgreicher Ausbildung als Harfner und Geistholzhäcksler sowie einem Zweitstudium in technischen Wissenschaften mit dem doppelten Schwerpunkt AST (Abseiltechnik) und AB (Aphorismen-Bau) am Institut von Prof. Säger – mittlerweile Romanistik. Er ist Mitglied des Pegnesischen Blumenordens. Vertritt die Theorie, dass auf schlechtem Mist nichts gedeihen kann. Bekannt auch für seine Ausflüge in die Ästhetik: „Schön ist, was stinkt. Gemäß der Erkenntnis: Hier stinkt es ganz schön.“

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