Alberto Vázquez-Figueroa - Meer in Flammen


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Alberto Vázquez-Figueroa - Meer in Flammen

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Alberto Vázquez-Figueroa

Übersetzung aus dem Spanischen: Dorit Eumann-Klaue

Meer In Flammen

Im April 2010 explodierte die Bohrinsel Deepwater Horizon im Golf von Mexiko. Millionen Liter Rohöl flossen ins Meer. Dadurch wurde eine der größten Umweltkatastrophen ausgelöst und alle glaubten zunächst an einen furchtbaren Unfall.
Die junge Iranerin Salima, deren Geliebter für diese Ölplattform arbeitete, meint Hinweise zu besitzen, dass die Explosion eine andere Ursache haben könnte.
Sie wendet sich an den alten, früher sehr erfolgreichen Schriftsteller Asdrúbal Valladares und zeigt ihm drei brisante Fotografien. Sie will, dass er gemeinsam mit ihr die wahren Hintergründe erforscht und darüber schreibt.
Er nimmt die Herausforderung an. Nun versuchen beide herauszufinden, was tatsächlich auf der Bohrinsel passiert war und wer hinter der Sache stecken könnte.
Hat der Ölmulti die ganze Wahrheit über die Vorgänge berichtet? Wusste die US-Regierung von der Existenz eines riesigen Risses im Golf von Mexiko? Hatten bestimmte Länder sogar Nutzen von der Explosion der Ölplattform?
Mit diesem spannenden Roman enthüllt Alberto Vázquez Figueroa das große Geschäft mit dem Erdöl.
Am Ende fragen wir uns, ob Realität und Fiktion nicht dasselbe sind.

Alberto Vázquez-Figueroa wurde 1936 (in Santa Cruz auf Teneriffa) geboren, dem Jahr, in dem der Spanische Bürgerkrieg ausbrach. Der Beginn seines Lebens ist von diesem historischen Umstand geprägt, denn sein Vater, seine Onkel und sein Großvater wurden gefangengenommen und deportiert. Eine weitere persönliche Tragödie ereignet sich, als 1949 seine Mutter stirbt und er im Alter von dreizehn Jahren zu den Brüdern seines Vaters in die Sahara geschickt wird, wo er seine restliche Kindheit und Jugend verbringen wird. Das Leben in der Wüste, ihre Bewohner und seine Härte prägen ihn in jeder Beziehung.
1954 kehrt er nach Santa Cruz de Tenerife zurück, macht dort sein Abitur und studiert dann Journalismus in Madrid. Während des Studiums arbeitet er 1957 und 1958 als Tauchlehrer auf dem Schulschiff Cruz del Sur. Im Januar 1958 leitet er das Taucherteam, das die Leichen vom Grund des Sanabria-Sees birgt, nachdem ein Staudamm gebrochen war. Nach Beendigung seines Studiums reist er nach Zentralafrika, von wo er mit großartigen Reportagen zurückkehrt, die er in der renommierten Wochenzeitschrift Destino veröffentlicht. Nach einigen Jahren als Auslandskorrespondent für diese Zeitschrift beginnt er als Sonderberichterstatter für La Vanguardia und das spanische Fernsehen zu arbeiten und berichtet über die wichtigsten kriegerischen Konflikte der Zeit.
Schritt für Schritt gelingt es ihm, seine großen Leidenschaften in Einklang zu bringen: die Literatur, das Abenteuer und das Reisen … Zu Beginn veröffentlicht er Bücher über entlegene und gewissermaßen exotische Orte, die er als Journalist kennenlernt (África encardenada, La ruta de Orellana, Galápagos …), aber dann beginnt er auch, Romane herauszubringen (Manaos, Yubani, Quien mató al embajador …). Erfolge erzielt er mit Ébano und den großen Durchbruch mit Tuareg. Viele seiner Romane wurden verfilmt. Mit der Filmindustrie verbindet ihn eine lange Beziehung, während der er als Leiter, Drehbuchautor und Produzent tätig war. Als seine bekanntesten Arbeiten kann man noch Bogotá, El perro, El señor de las tinieblas (Der Herr der Finsternis), Coltán, die Océano Trilogie und die Cienfuegos (Hundertfeuer) Reihe nennen. Im Jahr 2010 wurde ihm für seinen Roman Garoe der renommierte Preis des Historischen Romans Alfonso X der Weise verliehen.

246 Seiten
Taschenbuch ISBN 978-3-928249-22-5
12,00 €
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